Was hilft gegen einen Damenbart?

Gesichtsbehaarung: Was als trivial abgetan werden kann, ist für viele Frauen eine Quelle tiefer Angst. Aber das ist es, was weibliche Gesichtsbehaarung ist-eine Reihe von Widersprüchen. Es ist etwas, das üblich ist, aber als abnormal angesehen wird, natürlich für das eine Geschlecht und freakig für das andere. 

Ebenso paradox ist die Entfernung von Gesichtsbehaarung – der Druck dazu wird von vielen Frauen als dumme soziale Norm erkannt und dennoch strikt eingehalten. 

Zunächst einmal: Ein Damenbart ist zumeist genetisch bedingt, in anderen Fällen kann eine hormonelle Störung die Ursache für übermäßigen Haarwuchs sein. Bevor man also anfängt zu zupfen, wachsen oder epilieren, sollte man deshalb vorsichtshalber mit einem Arzt sprechen.

Wenn der Doc das „Go“ gibt, kann die Suche nach der richtigen Behandlungsmethode losgehen. Der Erfolg hängt von verschiedenen Faktoren wie Haarfarbe und Hauttyp sowie Dicke der Härchen ab. 

Damenbart entfernen: Bloß nicht rasieren!

Von der Rasur eines Damenbarts sollten man lieber grundsätzlich absehen. Denn weil das Haar dabei an der Hautoberfläche gekappt wird, dauert es nur wenige Stunden bis Tage, bis die ersten Stoppeln wieder sichtbar werden.

Sehr viel effektiver, dafür aber auch schmerzhafter entfernt man einen Damenbart mittels Sugaring. Bei dieser Epilations-Methode wird eine spezielle Zuckerpaste auf die Haut aufgetragen, an der die Haare haften bleiben. Wird die Masse ruckartig von der Haut gezogen, lassen sich damit lästige Härchen entfernen. Weil dabei auch die Haarwurzel mit ausgezogen wird, verspricht diese Methode für Wochen eine glatte Haut.

Um den Damenbart zumindest optisch verschwinden zu lassen, besteht auch die Möglichkeit, die Haare zu bleichen. Diese Methode empfiehlt sich allerdings nur, wenn man nur wenige oder eher zarte Haare um die Mundpartie besitzt, die dunkler als die Hautfarbe sind. Mit einem speziellen Bleichmittel behandelt, werden die Haare heller und somit optisch unauffälliger

Auch das Zupfen des Damenbarts ist im Rahmen der Möglichkeiten.

Einzelne Härchen können mit einer Pinzette einfach entfernt werden. Dabei sollte man bei dem Gerät auf eine abgeschrägte Spitze achten, mit der man die Härchen besser zu fassen bekommt. Ein Vergrößerungsspiegel hilft, die Störenfriede frühzeitig zu entdecken. Vorteil: Einmalige Anschaffung. Nachteil: Haare wachsen schnell nach und müssen eine gewisse Länge erreichen, damit man sie ausreißen kann.

Bei der Nutzung von Enthaarungscreme ist Vorsicht geboten!

Ähnlich wie bei einer Dauerwelle löst die darin enthaltene Thioglycolsäure die Eiweißstruktur des Haares auf. Abgesehen von einem unangenehmen Schwefel-Geruch, der während der Anwendung direkt in die Nase steigt, sind solche Chemiekeulen alles andere als sanft zur Haut. Vorteil: günstiger Preis, schneller Effekt. Nachteile: Geruch, Hautreizungen.

Die spektakuläre Fadentechnik Threading stammt aus dem Orient. Geübte Friseure zwirbeln mithilfe ihrer Hände und teilweise den Zähnen einen Bindfaden (engl. „thread“) so gekonnt über die Haut, dass selbst Flaumhärchen samt Wurzel ausgerissen werden. Vorteile: gründliche Haarentfernung, langanhaltender Effekt. Nachteile: schmerzhafte Behandlung.Ist es dir zu mühselig, die Haare im Gesicht alle paar Tage oder Wochen zu entfernen oder zu bleichen, besteht auch die Möglichkeit einer dauerhaften Haarentfernung. Mithilfe eines speziellen Lasers werden die Haarwurzeln zerstört und der Haarwuchs im besten Fall nach einigen Behandlungen vollständig gestoppt. Allerdings besteht bei der Laser-Therapie die Gefahr, dass die Haut durch die Hitze des Laser-Strahls beschädigt wird oder sogar vernarbt.

Deine Anna

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